Ihr Werdegang basiert auf dem Studium an der Marburger Universität in den Fächern Kunstgeschichte, Graphik & Malerei und Literatur & Medien. Sie beherrscht sowohl die künstlerischen Druckverfahren wie auch die verschiedenen Maltechniken. Seit einigen Jahren konzentriert sie sich jedoch auf die klassische Ölmalerei.

Mit dem Wissensaufbau ging auch die Reflektion und kritische Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunstszene einher. Ihr thematischer Schwerpunkt ist unübersehbar das Pferd, welches sie schon seit Kindheitstagen begleitet. Ihre Werke zeichnen sich durch Detailreichtum, Feingliedrigkeit und dynamische Kontrastierung in qualitativ hochwertiger Maltechnik aus und zeugen von Leidenschaft und Faszination. Auf ihren Reisen durch Spanien ist sie dem besonderen Charme der iberischen Pferde verfallen, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass die Bilder vorwiegend nur Barockpferde aufzeigen. Das Thema Pferd wird in harmonischer Balance von Nostalgie und Moderne bearbeitet.

Gedanken von DADA

„Für mich ist das Pferd ein wunderschönes Geschöpf und noch viel mehr. Sein erhabenes, stolzes Erscheinungsbild in seiner Sanftmut und kraftvollen Dynamik sind allein schon eine Einladung zum malen. Ich betrachte das Pferd als Fabelträger mit faccettenreichem Symbolgehalt, was stellvertretend für all die anderen Tiere steht. Aufgrund seiner langen Geschichte, die eng mit der menschlichen Entwicklung verbunden ist, ist es für die künstlerische Betrachtung geradezu geschaffen.

Der Körper des Pferdes in seiner Bewegung und Statur, der Ausdruck in Blick und Gestalt erzählt Geschichten – Poesie in Farbe. Das Pferd erzeugt in den industriell geprägten Menschen eine Sehnsucht nach Naturverbundenheit und somit Respekt und Achtung vor selbiger, als auch den Wunsch nach Freiheit und vertrauensvoller Kameradschaft. Meine Zielsetzung ist es, möglichst perfekte Handwerkskunst der altmeisterlichen Ölmalerei in Lasurtechnik und künstlerische Intention zu vereinen, Bilder zum träumen, nachdenken und staunen zu schaffen.“


daniela_jahn_2Im Sinne des Fabulismus haben Tiere, in diesem Falle Pferde, eine Stellvertreterposition.

Diese Methode des Übertragens menschlicher Eigenschaften und Handlungsschemata fand schon seit jeher Anwendung in der Epik in Form von Fabeln und wurde auch durch zeitgenössische Medien übernommen, somit findet sie auch Anrecht und Verwendung in der bildenden Kunst.

 

DADA ARTS

Daniela Roßner | Pferdemalerei

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